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Der Arbeitgeber kann viel Geld sparen, wenn er seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv und wirksam bei der Lösung beruflicher, privater und gesundheitlicher Probleme unterstützt. ICAS kann dazu eine wirksame und bereits gut erprobte Lösung bieten: das Employee Assistance Program (EAP). Die Analysen der Klienten- und Beraterfeedbacks von ICAS zeigen, dass mindestens 70% der Mitarbeiter, die im Rahmen des EAP eine Unterstützung in Anspruch nehmen, ihre Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz steigern können. Die Verbesserungsquote im privaten Bereich liegt beträchtlich höher. Die CORE-Studie (Consortium for Research in ECT, 2001) verzeichnete eine Verbesserungsquote von 75%. Andere unabhängige Untersuchungen über EAP-Beratungsdienstleistungen nennen bei arbeitsbezogenen Themen eine Verbesserung von 50 – 77%.
Die hauptsächlichen Erscheinungsformen
In den verschiedenen Publikationen zum Thema Präsentismus werden folgende Hauptformen der Problematik unterschieden.
Physische Leiden
Präsentismus liegt auch vor, wenn Mitarbeiter gesundheitlich angeschlagen zur Arbeit kommen. Hier handelt es sich vor allem um physische Leiden, die ein Fernbleiben von der Arbeit vordergründig nicht rechtfertigen: etwa Heuschnupfen, Asthma und andere Allergien, Migräne und Kopfschmerzen. Im Jahr 2004 führte Graham S. Lowe in den USA erstmals eine Studie durch, um die durch einen beeinträchtigten Gesundheitszustand verursachten finanziellen Folgekosten zu messen. Ergebnis: jährlich insgesamt 250 Mrd $ Kosten. Zwei Drittel davon sind auf Präsentismus zurückzuführen.
Psychische Leiden
Die WHO (World Health Organization) sagt voraus: Psychische Erkrankungen sind bald eines der größten globalen Probleme, an zweiter Stelle direkt hinter Herz- Kreislauferkrankungen. Untersuchungen in Europa zeigen: 20 bis 35% der Menschen leiden unter Depressionen und Angststörungen. Depressionen, Angstzustände und andere emotionale Leiden können durch die Verhältnisse am Arbeitsplatz verursacht oder verschlimmert werden. Es besteht somit die Vermutung, dass psychische Leiden am stärksten für Produktivitätseinbußen verantwortlich sind. Psychische Beschwerden und Erkrankungen werden maßgeblich durch Ängste vor Arbeitsplatzverlust begünstigt. Zu diesem Ergebnis kommt der Fehlzeiten- Report 2005 des wissenschaftlichen Instituts der AOK (deutsche Krankenkasse). Eine Untersuchung in den USA fand heraus (Aon, 2003): Mitarbeiter, die unter einer Depression leiden, arbeiten im Durchschnitt 1,8 Stunden pro Arbeitstag weniger produktiv.
Probleme am Arbeitsplatz
Konflikte am Arbeitsplatz, Mobbing, Überlastung, schlechte Führung, Reorganisationen, Entlassungen, Unsicherheit, Angst: All das sind ebenfalls Zustände, die von der Arbeit ablenken und die Leistung negativ beeinflussen. Untersuchungen zeigen, dass in Europa die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung eine starke nervliche Belastung am Arbeitsplatz erlebt. In der schweizerischen Gesundheitsbefragung des Bundesamtes für Statistik 2002 an 19.700 Personen gaben 47% der Männer und 41% der Frauen an, unter starker nervlicher Belastung am Arbeitsplatz zu leiden. Aus verschiedenen Studien gehen folgende Häufigkeiten von Problemen am Arbeitsplatz hervor: hohe Arbeitsbelastung bzw. Stress ca. 30%, Angst um Arbeitsplatzverlust ca. 56%, Unzufriedenheit im Beruf ca. 38% und Mobbing ca. 10% (in England bis zu 25%).
Probleme im Privatleben
Das Privatleben hat Einwirkungen auf die Arbeit und umgekehrt. Persönliche Probleme wie Scheidung (Scheidungsquote in den meisten europäischen Ländern = 50%), finanzielle Schwierigkeiten und Schulden (15% der Bevölkerung haben finanzielle Probleme) sind zusätzliche Belastungen und führen zu Leistungsabfall. Krach mit dem Nachbarn, familiäre Schwierigkeiten, Hausbau, Krankheiten, Todesfälle, Probleme mit den Kindern, Rechtsprozesse usw. gehören ebenfalls zum Alltag eines Menschen und können Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit stark beeinträchtigen.
Berechnung der Kosten von Präsentismus
Die folgenden Prozentzahlen sind geschätzte Bandbreiten. Sie beruhen auf jahrelanger Erfahrung von ICAS und auf verschiedenen Studien und Untersuchungen.
15% bis 35% der Mitarbeiter sind in unterschiedlichem Ausmaß „abgelenkt“.
Im unteren Grenzbereich bezieht sich diese Zahl auf den Anteil der Arbeitnehmer, die wahrscheinlich irgendwann an einer psychischen Krankheit wie Depression oder Angststörung erkranken. Im oberen Grenzbereich (20% bis 35%) bezeichnet diese Zahl die unter Stress oder Sorgen leidenden Mitarbeiter. Sie bezieht sich auch auf die 15% bis 20% der Arbeitnehmer, deren Produktivität durch finanzielle Probleme beeinträchtigt wird. Der Anteil der abgelenkten Mitarbeiter innerhalb eines bestimmten Unternehmens kann je nach Zusammensetzung der Belegschaft (Geschlecht, Alter), Standort, Branche und Situation (z.B. nach einer Fusion) variieren.
Die verminderte Konzentrationsfähigkeit eines abgelenkten Mitarbeiters kostet das Unternehmen 12% bis 25% des gesamten Personalaufwands.
Durch Sorgen abgelenkte Mitarbeiter verursachen Produktivitätsverluste von 12%, während die produktive Zeit bei Angststörungen und Depressionen um 14% bis 25% vermindert wird. Mitarbeiter mit finanziellen Problemen verlieren 13% ihrer produktiven Zeit.
Für Unternehmen und Organisationen gilt: Die Kosten für Präsentismus betragen 1,8% bis 8,8% der Personalkosten.
Die Analysen der Klienten- und Beraterfeedbacks von ICAS zeigen: Mindestens 70% der Mitarbeiter, die im Rahmen des EAP eine Unterstützung in Anspruch genommen haben, konnten ihre Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz deutlich und langfristig steigern.
Für Unternehmen und Organisationen gilt: Das Potenzial der Produktivitätssteigerung bzw. Kosteneinsparung durch ein ICAS EAP beträgt 1,3% bis 6,1% der Personalkosten.
Die hauptsächlichen Erscheinungsformen
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Berechnung der Kosten von Präsentismus
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